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Chemotherapie, Bestrahlung, Antihormone...

Die adjuvante Therapie kann idealerweise das Wiederauftreten bzw. die Metastasenbildung eines Tumors verhindern oder aber die Zeit bis zu einem Rezidiv verlängern.

Als adjuvante Therapie bezeichnet man die zusätzliche Chemo-, Radio- oder Hormontherapie bei Krebspatienten, deren Tumor bereits operativ entfernt wurde (lat. adiuvare: unterstützen).

Die adjuvante Therapie soll helfen, z.B. nicht mehr nachweisbare Mikrometastasen zu zerstören und Tumorzellen in Blut- oder Lymphbahnen abzutöten.

Welche Frauen brauchen eine Chemotherapie? von Prof. Dr. med. Beat Thürlimann, St. Gallen (2008)

Ist eine Chemotherapie notwendig? warum? - mit Chemo-Behandlungsschemen (2009)

Interview mit Prof. H-J. Senn, St. Gallen, über Therapieansätze bei Brustkrebs (März 2007):

Tabelle "andere Risiken, andere Therapien": über niedrige, mittlere, hohe Rückfallrisiken

Adjuvante Therapie des frühen Mammakarzinoms: Neues bei zielgerichteten Therapien — Bedeutung der Gensignaturen - von Dres. med. Rudolf Morant + Daniel Koychev (BCC 2015)

Die Onkologie ist ein Spezialgebiet oder Zweig der Medizin und beschäftigt sich mit der Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von malignen (bösartigen) Erkrankungen.

 

Die Chemotherapie ist ein gezielter Einsatz von chemisch hergestellten Medikamenten, es gehören auch zahlreiche Stoffe pflanzlicher Herkunft dazu, welche Zellen in ihrer empfindlichsten Phase stören: der Zellteilung. Da bösartige Tumore rasch wachsen, befinden sich viele Zellen im Teilungsstadium.

Gängige Chemo-Behandlungsschemata für neoadjuvante, adjuvante und palliative Therapie (2007)

Journal Onkologie: Die Elektrochemotherapie ist eine Therapieoption für kutane und subkutane Tumorknoten verschiedenster Malignome, auch bei Mammakarzinom-Metastasen der Haut (2014)

Zur Verabreichung der Chemo-Medikamente müssen Venen angestochen werden. Um diese am Arm zu schonen, wird meistens ein Portkatheter ("Port") unter der Haut in der Nähe des Schlüsselbeins der nicht operierten Seite eingesetzt - die Funktion (siehe auch Wikipedia "Portkatheter"):

Nebenwirkungs-Prophylaxe und -Therapie

- bei medikamentösen Therapien - Vortrag Prof. Dr. med. Stefan Aebi (2007)

- bei klassischer Chemotherapie - Vortrag PD Dr. med. Victor Hofmann (2007)

- bei der antihormonellen Therapie - Vortrag Prof. Dr. med. Hans-Jörg Senn (2007)

 

Der Haarausfall gehört zu den gravierenden Nebenwirkungen der Chemotherapie und ist für die Patientinnen mit einer hohen psychischen Belastung verbunden.

Dies könnte verhindert werden, wenn die Kopfhaut dabei stark gekühlt wird, wie eine Studie in Hamburg zeigt: der Kopf wird auf unter sieben Grad Celsius gekühlt, dadurch die Kopfhaut weniger durchblutet. Die mangelnde Durchblutung verringert den Stoffwechsel der Haarwurzel, so dass sie die Wirkstoffe der Chemotherapie nur begrenzt erreichen. Entsprechend geringer sind die daraus wachsenden Haare belastet. Allerdings profitiert nicht jede Frau von der Kühlkappe. Und die Kosten sind hoch...

 

Taxane - ein Quantensprung? - Vortrag Prof. Dr. med. Stefan Aebi (2006)

Die molekulare Klassifikation von Brustkrebs und ihre wachsende klinische Bedeutung: 5. Referat Brustkrebs-Kongress St. Gallen 2011

 

Präventive, komplementäre, alternative und integrative Onkologie - Vortrag Dr. Jutta Hübner (2011)

Welchen Stellenwert hat die Mistel in der Behandlung von Brustkrebs? Operation, Chemo- und/oder Strahlentherapie sind mit teils starken Nebenwirkungen verbunden und mindern oft erheblich die Lebensqualität der Brustkrebspatientinnen. So gewinnt die ergänzende Behandlung mit Mistelpräparaten (z.B. Iscador®) zunehmend an Bedeutung.

Journal Onkologie: "Die Mistel - unentbehrlicher Baustein in der komplementären Krebstherapie"

 

 

Die Radiotherapie/Bestrahlung gilt nach brusterhaltender Operation als Standardtherapie. Bestrahlt wird die gesamte betroffene Brust mit etwa 50 Gy (mit Abweichungen, siehe untenstehende Vorträge).

Wenn der Abstand zwischen Tumorrand und Schnittrand nur wenige Millimeter beträgt, sollte der ehemalige Tumorsitz eine zusätzliche Strahlendosis (= Boost) von etwa 10 Gy erhalten, um bei zu kleinem Sicherheitsabstand vor einem Rezidiv im ehemaligen Tumorbereich zu schützen.

Bestrahlungsbeginn meist vier bis sechs Wochen nach der Operation, wenn die Wundheilung schon fortgeschritten ist, oder nach Abschluss der Chemotherapie.

 

Aber auch, wenn das gesamte Brustgewebe entfernt worden ist, kann in bestimmten Fällen eine Nachbestrahlung sinnvoll sein, z.B. bei grossen Tumoren oder bei ausgedehntem Lymphknotenbefall.

Ziel ist es, kleinste Krebsreste zu zerstören. Das Risiko eines Rückfalls in der Brust oder der Achselhöhle wird durch eine Bestrahlung erheblich vermindert.

Wie wird eine optimale Bestrahlung geplant?

Fachportal Brustkrebs - Strahlentherapie: Antworten zu warum/wann/wo/wie/Boost/Afterloading...

Wenn eine Brustwandbestrahlung erfolgt, können innerhalb von fünf bis zehn Jahren nach der Behandlung strahleninduzierte Herzerkrankungen beobachtet werden - mehr zum Langzeitrisiko (2013):

Neue strahlentherapeutische Optionen des frühen Mammakarzinoms - wichtige Konsensusempfehlungen 2015 (BCC 2015 in Wien) von Dres. med. Rudolf Morant + Ruth Gräter

Erfahrungen mit der IORT (intraoperative Radiotherapie) - Vortrag PD Dr. Günther Gruber (2009)

Optimierung mit intraoperativer Radiotherapie - Vortrag Dr. med. Christiane Reuter (2012)

Intrabeam – schonende Brustkrebs-Bestrahlung - Puls SF.TV vom 18.2.2008, Text mit Video

Indikationen zur Radiotherapie + Bedeutung der lok. Sanierung - Vortrag Prof. U. M. Lütolf (2009)

Radio-onkolog. Kurzschemen zur Behandlung des Mammakarz.: Vortrag Prof. U. M. Lütolf (2009)

Submillimeterpräzision in der Bestrahlung der Patientinnen mit Mammakarzinom: Nutzen oder übers Ziel hinaus geschossen? - Vortrag Prof. Dr. med. U.M. Lütolf, Zürich (2011)

Warum länger bestrahlen, wenn kürzeres Schema genauso gut ist?: Vortrag Prof. U. M. Lütolf (2011)

Radiotherapie des Mamma-Karzinoms: Konzepte 2012: Vortrag Dr. Kirsten Steinauer (2012)

Journal of Radiation Oncology-Leitlinien Radioonkologie: Radiotherapie des Mammakarzinoms (2005)

Journal Onkologie vom 10.2.2014: Patientinnen mit DCIS profitieren von Strahlentherapie

KSW: Aus der Jubiläumsschrift «100 Jahre Strahlentherapie – Strahlen fürs Leben» erfahren wir, wie sich die Technik in den letzten 100 Jahren entwickelt hat (pdf-Datei, 50 Seiten)

 

Tumorzellen brauchen bestimmte Wachstumsfaktoren, damit sie überleben und sich vermehren können.

 

Im Anschluss an die operative Behandlung und an eine allfällig durchgeführte Chemotherapie wird üblicherweise während mindestens fünf Jahren eine Antihormontherapie verschrieben, welche bei hormonempfindlichem Brustkrebs verhindern soll, dass das Hormon Östrogen noch vorhandene Krebszellen zum Wachstum anregt.

Antihormon- und Antikörpertherapie: Kurzbeschreibung (auch Zoladex betr.) mit HER2-Übersicht

DKG: Was bewirkt eine antihormonelle Therapie? sehr detailliert: die verschiedenen Möglichkeiten

Wie weiter nach 2 - 5 Jahren antihormoneller Therapie? (2010)

Antihormonelle Therapie: wie lange? 5 Jahre, 10 Jahre, lebenslang? : Vortrag Prof. Christoph Rochlitz

Antihormonelle Therapie: in Sequenz? In welcher Sequenz? : Vortrag Prof. Stefan Aebi

Tamoxifen: nur noch für Wilma Flintstone? : Vortrag Dr. Urs Breitenstein, Zürich

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frauenheilkunde-aktuell.ch: Die endokrin adjuvante Therapie des östrogenrezeptorpositiven Mammakarzinoms der postmenopausalen Patientin oder "Where’s the beef?" – Auf den ersten Blick recht vielversprechend Aussehendes hinterfragen. (Beitrag 22.1.13 von Prof. H. Peter Scheidel)

Tamoxifen versus Aromatasehemmer - und der Knochen: Vortrag Prof. Hans-Jörg Senn (2006)

Bei HER2-positivem Brustkrebs tragen die Tumorzellen auf ihrer Oberfläche ein Übermass an HER2-Rezeptoren, diese Tumorzellen teilen sich sehr schnell. HER2-positiver Brustkrebs ist eine besonders aggressive Form von Brustkrebs; mit einem Rückfall muss häufiger und früher gerechnet werden, als bei HER2-negativem Status.

Herceptin - für wen, wann, wie lange? : Vortrag PD Dr. Victor Hofmann, Zürich (2006)

Herceptin (Trastuzumab): Zusammenfassung des Europäischen Öffentl. Beurteilungsberichts (EPAR)

Roche-Medikament Perjeta (Pertuzumab) verlängert signifikant das Überleben von Patientinnen mit HER2-positivem metastasierendem Brustkrebs (Medienmitteilung 8.12.2012)

 

St. Gallen Breast Cancer Conference 2015: Klare Zusammenhänge der Interaktionen zwischen Tumorzellen und Zellen im Knochen: Vortrag von Prof. Dr. med. Michael Gnant, Wien

Überwindung der Resistenz gegen endokrine Therapien: Mehrfachinterventionen zum Erreichen des Ziels: 4. Referat Brustkrebs-Kongress St. Gallen 2011

Fulvestrant (Faslodex™) in der adjuv. und palliativen Behandlung: Vortrag Dr. Urs Breitenstein (2011)

Denosumab in der Therapie nach Brustkrebs: Vortrag Dr. Roger von Moos, Chur (2011)

Bekämpft eine Behandlung der Knochen auch den Brustkrebs? : 1. Ref. Brustkrebskongress St.Gallen

Osteoonkologie: induzierte Knochenschäden beim Mammaca: Vortrag Dr. Stefanie Huggle (2012)

 

 

Charakteristika von Brustkrebspatientinnen, die wahrscheinlich nicht von einer adjuvanten Therapie profitieren: 2. Referat Brustkrebs-Kongress St. Gallen 2011

 

Junge Frauen und Brustkrebs - Brustkrebs und Fertilität: Vortrag Dr. Stephanie von Orelli (2006)

Wie stelle ich fest, ob eine Postmenopause vorliegt? : Vortrag Dr. Natalie Gabriel, Zürich (2010)

Die junge Patientin: was gilt es besonders zu beachten? : Vortrag Dr. Teelke Beck, Zürich (2011)

Adjuvante Therapien für sehr junge Patientinnen: 3. Referat Brustkrebs-Kongress St. Gallen 2011

Fertilitätserhaltung bei Mammakarzinom: Vortrag PD Dr. Edward Wight, Basel (2009)

Sexualität nach Brustkrebs (Probleme und Therapiemöglichkeiten): Vortrag Dr. Karoline Bischof (2010)

 

Internationaler Brustkrebs-Kongress in St. Gallen: diverse Einträge 2009/11/13

 

Verhaltensregeln bei Armlymphödem: das Ziel ist, am Arm eine weitere Schädigung der restlichen Lymphgefässe zu verhinden und die Lymphflüssigkeit möglichst gering zu halten - sehr ausführlich:

 

Erfahrungen von Betroffenen:

mein Brustkrebs-Tagebuch / mein Chemo-Tagebuch (6 Gänge FEC-SCHEMA) - von landilina

Empfindungen während Chemo- und Strahlentherapie - Gedanken und Bilder von Eva Maria Klimitsch

Ansichten der Brust während und nach Bestrahlung (mit Tipps) - von Erika Rusterholz

Nebenwirkungen bei der Chemotherapie: Pflege von Schleimhäuten und Haut - von Sue

43-Jährige mit 2 Kindern, Mastektomie links mit Sofortaufbau, steht vor Chemotherapie, Bestrahlung und AHT und frägt im Krebs-Kompass-Forum nach Erfahrungen - die dortigen Antworten könnten auch weiteren Betroffenen von Nutzen sein:

Chemo Tagebuch, Erfahrungsaustausch, gemeinsames Durchstehen!!! - Krebs-Kompass-Forum

- dieser Beitrag möchte Mut zusprechen bei einer bevorstehenden Chemotherapie

- Beitrag mit Tipps betr. 1 mm-Haarschnitt

Eine Patientin zu "intraoperative Bestrahlung":

Durch die extreme Narbenbildung innerhalb der Brust (bei mir wurde während der OP eine "intraoperative Bestrahlung" durchgeführt) ist eine normale Befundung durch Mammographie und Tastbefund nicht mehr möglich. Einzig ein MRT kann mir ab und an Sicherheit bieten. - Bestehen ähnliche Erfahrungen?