last update 13. Mai 2012

   

 

Chemotherapie, Bestrahlung, Antihormone...

 

Die adjuvante Therapie kann idealerweise das Wiederauftreten bzw. die Metastasenbildung eines Tumors verhindern oder aber die Zeit bis zu einem Rezidiv verlängern.

Als adjuvante Therapie bezeichnet man die zusätzliche Chemo-, Radio- oder Hormontherapie bei Krebspatienten, deren Tumor bereits operativ entfernt wurde (lat. adiuvare: unterstützen).

Die adjuvante Therapie soll helfen, z.B. nicht mehr nachweisbare Mikrometastasen zu zerstören und Tumorzellen in Blut- oder Lymphbahnen abzutöten.

Welche Frauen brauchen eine Chemotherapie? von Prof. Dr. med. Beat Thürlimann, St. Gallen

Ist eine Chemotherapie notwendig? warum? - mit Chemo-Behandlungsschemen

Interview mit Prof. H-J. Senn, St. Gallen, über Therapieansätze bei Brustkrebs (März 2007):

Tabelle "andere Risiken, andere Therapien": über niedrige, mittlere, hohe Rückfallrisiken

Die Onkologie ist ein Spezialgebiet oder Zweig der Medizin und beschäftigt sich mit der Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von malignen (bösartigen) Erkrankungen.

 

Die Chemotherapie ist ein gezielter Einsatz von chemisch hergestellten Medikamenten, es gehören auch zahlreiche Stoffe pflanzlicher Herkunft dazu, welche Zellen in ihrer empfindlichsten Phase stören: der Zellteilung. Da bösartige Tumore rasch wachsen, befinden sich viele Zellen im Teilungsstadium.

Die gängigen Chemo-Behandlungsschemata für neoadjuvante, adjuvante, und palliative Therapie

Nebenwirkungs-Prophylaxe und -Therapie

- bei medikamentösen Therapien von Prof. Dr. med. Stefan Aebi

- bei klassischer Chemotherapie von PD Dr. med. Victor Hofmann

- bei der antihormonellen Therapie von Prof. Dr. med. Hans-Jörg Senn

 

Der Haarausfall gehört zu den gravierenden Nebenwirkungen der Chemotherapie und ist für die Patientinnen mit einer hohen psychischen Belastung verbunden.

Dies könnte verhindert werden, wenn die Kopfhaut dabei stark gekühlt wird, wie eine Studie in Hamburg zeigt: der Kopf wird auf unter sieben Grad Celsius gekühlt, dadurch die Kopfhaut weniger durchblutet. Die mangelnde Durchblutung verringert den Stoffwechsel der Haarwurzel, so dass sie die Wirkstoffe der Chemotherapie nur begrenzt erreichen. Entsprechend geringer sind die daraus wachsenden Haare belastet. Allerdings profitiert nicht jede Frau von der Kühlkappe.

TV-Sendung NDR.de vom 8.5.12: "Chemotherapie: Haarerhalt durch Kälte" - nähere Beschreibung des Verfahrens und diverse Videos dazu

WDR: weiteres Video zur Kältekappe (Kosten werden zur Zeit nicht von Krankenkassen übernommen)

 
 
 
 
 

 

Taxane - ein Quantensprung? von Prof. Dr. med. Stefan Aebi

Herceptin - für wen, wann, wie lange? von PD Dr. med. Victor Hofmann

Die molekulare Klassifikation von Brustkrebs und ihre wachsende klinische Bedeutung - 5. Referat Brustkrebs-Kongress St. Gallen

 

Präventive, komplementäre, alternative und integrative Onkologie von Dr. med. Jutta Hübner, Frankfurt

Welchen Stellenwert hat die Mistel in der Behandlung von Brustkrebs? Operation, Chemo- und/oder Strahlentherapie sind mit teils starken Nebenwirkungen verbunden und mindern oft erheblich die Lebensqualität der Brustkrebspatientinnen. So gewinnt die ergänzende Behandlung mit Mistelpräparaten (z.B. Iscador®) zunehmend an Bedeutung.

Journal Onkologie: "Die Mistel - unentbehrlicher Baustein in der komplementären Krebstherapie"

 
 
 

 

Die Radiotherapie/Bestrahlung gilt nach brusterhaltender Operation als Standardtherapie. Bestrahlt wird die gesamte betroffene Brust mit etwa 50 Gy (mit Abweichungen, siehe untenstehende Vorträge).

Wenn der Abstand zwischen Tumorrand und Schnittrand nur wenige Millimeter beträgt, sollte der ehemalige Tumorsitz eine zusätzliche Strahlendosis (= Boost) von etwa 10 Gy erhalten. Die zusätzliche Bestrahlung im Tumorbett, also der Boost, ist sinnvoll bei zu kleinem Sicherheitsabstand und sollte somit vor einem Rezidiv im ehemaligen Tumorbereich schützen.

 

Bestrahlungsbeginn meist vier bis sechs Wochen nach der Operation, wenn die Wundheilung schon fortgeschritten ist, oder nach Abschluss der Chemotherapie.

 

Aber auch, wenn das gesamte Brustgewebe entfernt worden ist, kann in bestimmten Fällen eine Nachbestrahlung sinnvoll sein, z.B. bei grossen Tumoren oder bei ausgedehntem Lymphknotenbefall.

Ziel ist es, kleinste Krebsreste zu zerstören. Das Risiko eines Rückfalls in der Brust oder der Achselhöhle wird durch eine Bestrahlung erheblich vermindert.

Wie wird eine optimale Bestrahlung geplant?

Fachportal Brustkrebs - Strahlentherapie: Antworten zu warum/wann/wo/wie/Boost/Afterloading...

Erfahrungen mit der IORT (intraoperative Radiotherapie) von PD Dr. med. Günther Gruber

Intrabeam – schonende Brustkrebs-Bestrahlung - SF TV vom 18.2.2008 mit Video

Indikationen zur Radiotherapie + Bedeutung der lok. Sanierung von Prof. Dr. med. U. M. Lütolf, Zürich

Radio-onkolog. Kurzschemen zur Behandlung des Mammakarz. von Prof. Dr. med. U. M. Lütolf, Zürich

Submillimeterpräzision in der Bestrahlung der Patientinnen mit Mammakarzinom: Nutzen oder übers Ziel hinaus geschossen? von Prof. Dr. med. U.M. Lütolf

Warum länger bestrahlen, wenn kürzeres Schema genauso gut ist? von Prof. Dr. med. U. M. Lütolf

 

Tumorzellen brauchen bestimmte Wachstumsfaktoren, damit sie überleben und sich vermehren können.

 

Im Anschluss an die operative Behandlung und an eine allfällig durchgeführte Chemotherapie wird üblicherweise während mindestens fünf Jahren eine Antihormontherapie verschrieben, welche bei hormonempfindlichem Brustkrebs verhindern soll, dass das Hormon Östrogen noch vorhandene Krebszellen zum Wachstum anregt.

Bei HER2-positivem Brustkrebs tragen die Tumorzellen auf ihrer Oberfläche ein Übermass an HER2-Rezeptoren, diese Tumorzellen teilen sich sehr schnell. Mit einem Rückfall muss häufiger und früher gerechnet werden als bei HER2-negativem Status.

Antihormon- und Antikörpertherapie: Kurzbeschreibung (auch Zoladex betreffend) mit HER2-Übersicht

Wie weiter nach 2 - 5 Jahren antihormoneller Therapie?

Antihormonelle Therapie: wie lange? 5 Jahre, 10 Jahre, lebenslang? von Prof. Dr. Christoph Rochlitz

Antihormonelle Therapie: in Sequenz? In welcher Sequenz? von Prof. Dr. med. Stefan Aebi

Tamoxifen: nur noch für Wilma Flintstone? von Dr. med. Urs Breitenstein

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Tamoxifen versus Aromatasehemmer - und der Knochen von Prof. Dr. med. Hans-Jörg Senn

Überwindung der Resistenz gegen endokrine Therapien: Mehrfachinterventionen zum Erreichen des Ziels - 4. Referat Brustkrebs-Kongress St. Gallen

Fulvestrant (Faslodex™) in der adjuv. und palliativen Behandlung von Dr. med. Urs Breitenstein

Denosumab in der Therapie nach Brustkrebs von Dr. med. Roger von Moos

Bekämpft eine Behandlung der Knochen auch den Brustkrebs? - 1. Referat Brustkrebs-Kongress St. Gallen

 

 

Charakteristika von Brustkrebspatientinnen, die wahrscheinlich nicht von einer adjuvanten Therapie profitieren - 2. Referat Brustkrebs-Kongress St. Gallen

 

Junge Frauen und Brustkrebs - Brustkrebs und Fertilität von Frau Dr. med. Stephanie von Orelli, Zürich

Wie stelle ich fest, ob eine Postmenopause vorliegt? von Frau Dr. med. Natalie Gabriel, Zürich

Die junge Patientin: was gilt es besonders zu beachten? von Frau Dr. med. Teelke Beck, Zürich

Adjuvante Therapien für sehr junge Patientinnen - 3. Referat Brustkrebs-Kongress St. Gallen

Fertilitätserhaltung bei Mammakarzinom von PD Dr. med. Edward Wight, Basel

Sexualität nach Brustkrebs (Probleme und Therapiemöglichkeiten) von Frau Dr. med. Karoline Bischof

 

 

Erfahrungen von Betroffenen:

mein Brustkrebs-Tagebuch / mein Chemo-Tagebuch (6 Gänge FEC-SCHEMA) - von landilina

Empfindungen während Chemo- und Strahlentherapie - Gedanken und Bilder von Eva Maria Klimitsch

Ansichten der Brust während und nach Bestrahlung (mit Tipps) - von Erika Rusterholz

Nebenwirkungen bei der Chemotherapie: Pflege von Schleimhäuten und Haut - von Sue